Im Frühjahr dieses Jahres hatten wir das Vergnügen, eine Transferfahrt mit der AIDA-Perla von Barbados nach Hamburg zu erleben. Diese Reise war für uns ein ganz besonderes Ereignis, da wir bereits im letzten Jahr zum ersten Mal eine Transferfahrt mit einem Kreuzfahrtschiff gemacht hatten und von dieser Erfahrung begeistert waren.
Die AIDA-Perla, ein modernes Kreuzfahrtschiff, bietet zahlreiche Annehmlichkeiten und Aktivitäten, die während der Seetage voll ausgenutzt werden können. Die zahlreichen Tage auf See ermöglichen es uns, das Schiff in all seinen Facetten kennenzulernen und zu genießen. Während unserer Fahrt von der Karibik nach Deutschland konnten wir die unbeschreibliche Weite des Ozeans und die Freiheit auf dem Wasser in vollen Zügen genießen. Die AIDA-Perla hat uns erneut überzeugt und wir freuen uns schon jetzt auf weitere Reisen mit dem Schiff.
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Wir waren fast drei Wochen, genau genommen 19 Tage, mit der Perla unterwegs, um nach Hamburg zu gelangen. Während unserer Fahrt besuchten wir neben drei karibischen Inseln: Barbados, Dominica und Antigua, auch einige europäische Orte. Zu den Highlights gehörten La Palma und Teneriffa, zwei wunderschöne Inseln der Kanaren, sowie die atemberaubende Blumeninsel Madeira. In Portugal machten wir Halt in Porto, bekannt für seinen Portwein und die charmante Altstadt. Unsere Reise führte uns schließlich nach Le Havre, eine Stadt mit einer reichen maritimen Geschichte und beeindruckender Architektur. Das absolute Highlight unserer Reise war jedoch der Besuch von Santiago de Compostela. Schon seit Jahren hatten wir den Plan, diesen berühmten Wallfahrtsort zu besuchen und nun war es endlich soweit. Die historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, beeindruckte uns mit ihren prächtigen Bauwerken und der besonderen Atmosphäre. Besonders die Kathedrale von Santiago, das Ziel vieler Pilger, war für uns ein unvergesslicher Anblick.
07.04.2023 - Domenika
Unser erstes Ziel „auf der Heimreise“ war die Insel Dominika. Obwohl wir bereits auf früheren Kreuzfahrten mehrmals auf der Insel gewesen waren, ist sie immer wieder ein schöner Anblick. Die üppige grüne Landschaft und die herzliche Atmosphäre machen jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
Wie gewohnt machten wir unsere Runde durch die Hauptstadt Roseau. Dort besuchten wir den Friedhof, der mit seinen bunten Gräbern und der ruhigen Atmosphäre einen einzigartigen Charme versprüht. Anschließend spazierten wir durch den Park, der mit seinen tropischen Pflanzen und blühenden Blumen zum Verweilen einlud. Das Stadtzentrum mit seinen lebhaften Märkten und freundlichen Menschen bot uns die Möglichkeit, ein wenig von der lokalen Kultur aufzusaugen.
Für unserem nächsten Besuch auf Dominika haben wir uns vorgenommen, auch die Strände zu erkunden. Die Strände sind bekannt für ihr kristallklares Wasser und die atemberaubende Natur. Deshalb möchten wir beim nächsten Besuch die Gelegenheit nutzen, um etwas Zeit am Meer zu verbringen.
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08.04.2023 - Antigua
Auf Antigua waren wir ebenfalls schon drei Mal. Aber es ist immer wieder eine große Überraschung, an welchem Strand wir landen. Jedes Mal, wenn wir von dem Schiff aus an Land gehen, suchen wir uns am Taxistand ein Taxi aus und bitten den Fahrer, uns zu einem schönen Strand zu bringen. Mit 365 Stränden auf der Insel ist es immer wieder spannend zu erleben, welchen Strand die einzelnen Taxifahrer als den schönsten empfinden.
Diese Reise war keine Ausnahme. Nachdem wir uns mit einem freundlichen Fahrer unterhalten hatten, machten wir uns auf den Weg zu einem weniger bekannten, aber umso reizvolleren Strand. Der weiße Sand und das glitzernde Wasser waren einfach traumhaft. Jeder Besuch auf Antigua zeigt uns, wie vielfältig die Strände sein können. Während der eine Fahrer uns zu einem belebten Strand mit vielen Aktivitäten brachte, brachte uns ein anderer Fahrer zu einem ruhigen, abgelegenen Ort, wo wir die unberührte Natur genießen konnten. Die Atmosphäre, die Natur und die Gastfreundschaft der Einheimischen machen Antigua zu einem besonderen Ort, den wir immer wieder gerne besuchen.
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09.04.2023 - 14.04.2023 - Fahrt über den Atlantik
Am 9. April, also an meinem 68.Geburtstag, begann die aufregende Fahrt über den Atlantik. Das Wetter war wunderbar warm und wir konnten weiterhin das Karibik-Feeling genießen. Den ganzen Tag verbrachten wir auf dem Sonnendeck, wo wir uns entspannten und die Sonne genossen. Es war ein perfekter Start in einen neues Lebensjahr.
Doch am zweiten Tag unserer Überfahrt erhielten wir eine unerwartete Durchsage des Kapitäns: Es gab einen medizinischen Notfall an Bord, der nicht im Bordhospital behandelt werden konnte. Aus diesem Grund mussten wir umdrehen, um dem betroffenen Passagier schnellstmöglich zu helfen.
Den Rettungshubschrauber, den wir zu Hilfe riefen, hat eine Reichweite von 250 Kilometern, was bedeutet, dass er maximal 125 Kilometer von seinem Stützpunkt wegfliegen könnt, da er ja auch wieder zurückfliegen muss. Der Zeitverlust durch diese Rückkehr betrug fast 24 Stunden. Aus diesem Grund wurde die Kanareninsel La Palma aus unserem Heimreiseprogramm gestrichen. Obwohl es ärgerlich war La Palma nicht besuchen zu können, erkannten wir die Wichtigkeit, in solch einer Situation besonnen zu handeln. Schließlich kann jeder einmal in eine Notlage geraten und es ist beruhigend zu wissen, dass alles gut organisiert ist und die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden.
Ein positiver Aspekt dieser unerwarteten Wendung war, dass wir die Gelegenheit hatten, einen Rettungshubschrauber im Einsatz zu sehen. Was wir jedoch nicht wussten, ist, dass ein Hubschrauber überhaupt nicht auf dem Schiff landen kann. Er muss die Patienten immer aus der Luft übernehmen. Diese Erfahrung war sowohl lehrreich als auch beeindruckend.
Trotz der Umstände waren wir dankbar für unsere Sicherheit und das, was wir bereits auf unserer Reise erlebt hatten. Wir nutzten die Zeit, um uns weiter zu entspannen, mit anderen Passagieren zu plaudern und die schöne Aussicht auf das offene Meer zu genießen. Es wird ein Geburtstag sein, an den ich mich noch lange erinnern werde, voller unerwarteter Wendungen und einer wertvollen Lektionen.
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16.04.2023 bis 14.04.2023 - Teneriffa
Am 16. April 2023 legte die Perla in Teneriffa an. Teneriffa war eine der wenigen Inseln, die wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekannt hatten und wir waren gespannt auf das, was uns erwarten würde. Die Innenstadt von Santa Cruz, der Hauptstadt der Insel, empfing uns mit ihrem typischen spanischen Flair. Hier begegneten wir der herzlichen Atmosphäre und dem bunten Treiben, das diese Stadt so besonders macht.
Ein Highlight unserer Erkundung war die beeindruckende Konzert- und Kongresshalle (Auditorio de Tenerife), die vom renommierten spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde. Mit ihrer markanten und futuristischen Architektur wird sie teilweise als Wahrzeichen der Hauptstadt Teneriffas angesehen. Ein weiteres Ziel war der alte afrikanische Markt, der 1945 eröffnet wurde und heute noch zu den wichtigsten Märkten auf Teneriffa zählt. Die Markthalle war lebhaft und voller Farben und es war ein Vergnügen, durch die verschiedenen Stände zu schlendern. Im unteren Teil der Markthalle, also im Keller, wurden Fleisch und vor allem Fisch verkauft. Die frischen Zutaten, die hier angeboten wurden, zeugten von der hohen Qualität der lokalen Produkte.
Besonders beeindruckend war eine kleine Ecke des Fischmarktes, wo ein winziges Restaurant untergebracht war. Hier wurde der frisch gefangene Fisch direkt zubereitet und konnte vor Ort genossen werden. Die Atmosphäre des Marktes machten uns hungrig und wir entschieden uns die Gelegenheit zu nutzen, um diese kulinarische Köstlichkeit zu probieren. Der Fisch war ein absolutes Highlight unseres Besuchs.
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18.04.2023 - Madeira
Auf Madeira begann der Tag mit einer Korbschlittenfahrt in der Hauptstadt Funchal. Die "Carros de Cesto", wie sie auf Portugiesisch genannt werden, haben eine lange und interessante Geschichte. Früher war es alles andere als ein touristischer Jux, sich per Korbschlitten von Monte herab nach Funchal fahren zu lassen. Diese traditionellen Schlitten waren die ersten öffentlichen Verkehrsmittel auf Madeira seit Anfang des 19. Jahrhunderts und wurden ursprünglich nur für die Abfahrt ins Tal genutzt.
Die Fahrt mit den Korbschlitten ist ein Erlebnis, das man nicht missen möchte. Die Schlitten sind aus geflochtenem Bast und mit einem Kissen ausgestattet, um den Fahrgästen einen gewissen Komfort zu bieten. Die Fahrer, die sogenannten "carreiros", tragen spezielle Kleidung und sind Meister ihres Fachs, wenn es darum geht, die Schlitten durch die engen und kurvenreichen Straßen zu steuern.
Erst als die Briten Ende des 19. Jahrhunderts die Insel entdeckten und ihren Einfluss auf Madeira ausübten, wurde das altehrwürdige Gefährt zu einer touristischen Attraktion. Heute ist die Korbschlittenfahrt nicht nur ein Teil der Geschichte Madeiras, sondern auch ein beliebtes Erlebnis für Touristen, die die Insel besuchen.
Die Aussicht während der Fahrt ist atemberaubend, denn man hat einen herrlichen Blick auf die Stadt Funchal und die umliegende Landschaft. Man spürt den Wind im Gesicht, während man flott den Hang hinunterschlittert. Die Kombination aus Nervenkitzel und der Schönheit der Natur machte die Fahrt unvergesslich. Nach der Korbschlittenfahrt hatten wir die Möglichkeit, die Altstadt von Funchal zu erkunden. Die bunten Häuser und die lebhaften Märkte boten eine perfekte Kulisse für unsere Erkundungstour.
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20.04.2023 - Porto
Unser erstes Ziel auf dem europäischen Festland war Porto in Portugal. Die Stadt, bekannt für ihr eindrucksvolles Stadtbild und die lebendige Kultur, begrüßte uns mit offenen Armen. Besonders faszinierend war das historische Zentrum von Porto, das nicht nur durch seine Schönheit besticht, sondern auch als Weltkulturerbe klassifiziert ist.
Die alte Architektur und die verwinkelten Gassen von Porto erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten. Besonders die Portweinkeller sind ein Highlight der Stadt. Sie sind nicht nur für die Herstellung des berühmten Portweins bekannt, sondern bieten auch eine wunderbare Gelegenheit, mehr über die Geschichte und die Traditionen des Weinbaus in der Region zu erfahren. Natürlich durfte auch eine Kostproben nicht fehlen. Die süßen und vollmundigen Aromen des Portweins waren ein Genuss, den wir in vollen Zügen auskosteten. Porto hat uns mit seiner Mischung aus Geschichte, Kultur und Gastronomie begeistert.
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21.04.2023 - Santiago de Compostela
Wir hatten einen Ausflug mit AIDA gebucht, der uns einen Transfer hin und zurück sowie drei Stunden Aufenthalt in der Altstadt von Santiago de Compostela bot. Diese Stadt ist vor allem bekannt als Endpunkt des Jakobswegs (Camino de Santiago) und als Begräbnisort des biblischen Apostels Jakobus. Seine sterblichen Überreste sollen in der im Jahr 1211 eingeweihten Catedral de Santiago de Compostela aufbewahrt sein, einem beeindruckenden Bauwerk, das Jahrhunderte von Geschichte und Spiritualität in sich trägt.
Die Fahrt vom Schiff bis Santiago war durchgehend von leichtem Landregen begleitet, was die Stimmung ein wenig trübte. Als wir in Santiago ankamen, hörte der Regen glücklicherweise auf, auch wenn die dicken Wolken am Himmel uns daran erinnerten, dass das Wetter unberechenbar sein kann.
Die Altstadt, mit ihren verwinkelten Gassen und der historischen Architektur, war einfach atemberaubend. Die Catedrale, mit ihrer majestätischen Fassade und den kunstvollen Details, zog uns sofort in ihren Bann. Wir nutzten die Zeit, um die beeindruckende Kathedrale zu besichtigen und die Atmosphäre des Ortes auf uns wirken zu lassen. Es war schon beeindruckend zu wissen, dass hier Pilger seit Jahrhunderten aus aller Welt zusammenkommen, um ihre Reise zu beenden und ihre Geschichten zu teilen. Leider setzte, als wir am Ende unseres Aufenthalts wieder zum Bus gingen, richtig starker Regen ein.
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22.04.2023 - Honfleur
Unser letztes Ziel der Reise war Honfleur in der Normandie. Dieses pittoreske Städtchen liegt direkt am Ärmelkanal, dort wo die Seine in die Nordsee fließt. Vor einigen Jahren hatten wir bereits eine Folge der ZDF-Serie „Traumhochzeit“ gesehen, die in Honfleur spielte und waren damals schon begeistert von diesem charmanten Ort. Daher war es für uns selbstverständlich, den angebotenen AIDA-Ausflug nach Honfleur zu buchen.
Um unabhängig zu sein, entschieden wir uns jedoch, nur den Transfer vom Schiff bis ins Städtchen zu buchen. Den dreistündigen Aufenthalt wollten wir in Eigenregie gestalten. Doch leider machte uns das Wetter wieder einen dicken Strich durch die Planung: Es regnete kräftig. So waren wir gezwungen, bei strömendem Regen den bezaubernden Fischerort zu besuchen.
In der Beschreibung des Ortes wird oft vom Charme des Fischerdorfes, seinen kleinen Gassen, dem bunten Fachwerk und dem Hafenbecken mit zahlreichen Restaurants gesprochen. Schön und gut, aber nach eineinhalb Stunden im Regen wurde das alles zur Nebensache. Wir schlüpften in die kleinen, versteckten Gassen und versuchten, das Beste aus der Situation zu machen, aber der Regen machte es uns nicht leicht.
Schließlich fanden wir ein kleines Restaurant mit einem einladenden und „regendichten“ Wintergarten, wo wir uns niederließen. Dort genossen wir eine wohlverdiente Auszeit, während der Regen draußen weiterprasselte. Die Miesmuscheln, die wir bestellten, waren ein wahres Highlight. Besonders begeistert waren wir von der Zubereitung mit Blauschimmelkäse. Eine Kombination, die wir noch nie zuvor probiert hatten. Es war ein wahrer Genuss, der uns sowohl den Regen als auch die Umstände schnell vergessen ließ.
Wie meine Mutter immer so schön sagte: „Kein Nachteil ohne Vorteil.“ Trotz des schlechten Wetters hatten wir die Gelegenheit, ein neues kulinarisches Erlebnis zu genießen, und wir fanden Freude in der gemütlichen Atmosphäre des Restaurants. Unser Besuch in Honfleur, auch wenn er nicht ganz wie geplant verlief, war ein schöner Abschluss unserer Reise.
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